Mein NaNo-Projekt »Schattenblut«: Fakten #2

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Meine Lieben,

zu allererst möchte ich mich bei euch entschuldigen, dass es erst jetzt weitergeht mit den Fakten zu meinem NaNo-Projekt. Diejenigen von euch, die mir auch auf Facebook folgen, haben es dort vielleicht gelesen: Auf dem Rückweg von der Frankfurter Buchmesse nach Hamburg haben meine Erschöpfung und ablenkende Mitreisende es nicht zugelassen, diesen zweiten Beitrag für euch zu tippen. Und nach meiner Rückkehr blieb nur eine arg kurze Nacht, ehe das Leben schon wieder mit unnachgiebigen Fingern nach mir griff. Das tut mir sehr leid! 🙁

Nun komme ich endlich dazu, mich ans Aufholen zu machen. Eigentlich solltet ihr heute bereits die dritten Fakten erhalten, aber auch die werde ich schnellstmöglich verfassen. Versprochen!
Heute möchte ich euch aber erst einmal die Handlungsorte ein wenig näher vorstellen. Wie im letzten Beitrag bereits erwähnt, wird „Schattenblut“ in Hamburg spielen. Das ist für mich spannend und aufwendig zugleich. Spannend, weil ich das erste Mal eine komplett reale Stadt als Handlungsort gewählt habe. Aufwendig, weil es natürlich eine Menge Recherche erfordert und ich an mich selbst den Anspruch habe, die Schauplätze realitätsgetreu darzustellen.

Wie auch immer. Die genauen Zusammenhänge und Wege meiner Figuren kenne ich selbst noch nicht, und das wenige Tage vor dem Startschuss. Das ist im NaNo nicht unbedingt ungewöhnlich, aber unter den gegebenen Umständen dieses Jahr wäre es mir lieber, mit einem möglichst dichten Plot und Szenenplan zu starten. Vielleicht wird sich am Wochenende ja noch ein bisschen was ergeben.
In jedem Fall kenne ich schon ein paar Fakten. Nicht alle davon werden so detailliert in der Geschichte erwähnt werden, wie ich es für euch hier mache. Exakte Straßennamen haben nicht immer etwas in einem Manuskript zu tun, und Hausnummern von Privatgebäuden schon einmal gar nicht. Auch mit Namen von Schulen, Restaurants oder Cafés werde ich vorsichtig sein.
Mir selbst hilft es aber natürlich, möglichst viel über die Vorbilder der Schauplätze zu wissen, und es freut mich auch, wenn Kleinigkeiten Sinn ergeben oder perfekt zusammenpassen. 🙂
Aber genug gequasselt. Zeit für ein paar Fakten!


Wo leben Alex und Tonia?

Meine Protagonistin Alex ist 17 und geht noch zur Schule, deshalb ist es naheliegend, dass sie noch bei ihren Eltern lebt. Die drei beleben ein Haus in Hamburg-Bahrenfeld, das nur eine S-Bahn-Station von Altona entfernt liegt und auch zum Bezirk Altona gehört, also in Hamburgs Westen liegt. Tatsächlich habe ich sogar eine Straße gefunden, die von der Bahnstation aus sehr schnell zu erreichen ist und mir gefällt, und zwar die Nikischstraße. Ich habe sogar ein Haus dort im Blick, aber das würde auch hier zu weit gehen. Ihr könnt ja trotzdem mal raten, wenn ihr Lust habt. 😉
Da Alex sich gerne bewegt, kann sie auch problemlos zur Schule laufen. Dafür habe ich das Gymnasium Altona ausgewählt. In gut 20 Minuten sollte sie zu Fuß dorthin gelangen können. Bei schlechtem Wetter könnte sie aber auch mit dem Bus fahren, wenn auch unter Umständen mit einem Umstieg oder Rest-Laufweg.
Tonia lebt etwas näher an der Schule, in der Ecke Friesenweg/Griegstraße und damit bereits knapp im Stadtteil Ottensen. Das liegt auch auf dem Weg von Alex zur Schule, sie kann dort also morgens vorbeilaufen.
Ich stelle mir vor, dass Tonia ein eher kleines, aber sehr gemütlich eingerichtetes Zimmer hat und mit ihrer Mutter und einem kleinen Geschwisterchen (Schwester oder Bruder? Ich bin noch unsicher, was meint ihr?) zusammenlebt. Alex ist dort immer sehr gern zu Besuch. Umgekehrt nimmt sie Tonia aber auch gerne mit zu sich.
Was ich ebenfalls noch überlege ist, Tonia und ihrem Geschwisterchen Haustiere zu geben. Vielleicht zwei Meerschweinchen. Alex hat bis auf Goldfische nie Haustiere gehabt, noch ein Grund, gerne bei Tonias Familie vorbeizuschauen. Auch wenn sie eher für einen Hund oder eine Katze zu haben gewesen wäre. 😉

Foto: Andi_Graf (Pixabay)
Foto: Andi_Graf (Pixabay)

Die Elbe

Wie in der Figurenvorstellung schon erwähnt liebt Alex es, an der Elbe zu sein. Sie joggt dort gerne entlang, geht spazieren oder sitzt einfach an einer einigermaßen ruhigen Stelle und lauscht auf das Platschen der Wellen. Aber auch in lebendigeren Gegenden wie zum Beispiel an den Landungsbrücken treibt sie sich gerne herum und saugt den Trubel und die Geschäftigkeit um sich herum auf. Manchmal bleibt sie so lange, bis die Sonne tiefer sinkt und sie den Anblick des Hafens im Sonnenuntergang genießen kann.

Foto: klaushh (Pixabay)
Foto: klaushh (Pixabay)

Die Speicherstadt

Vom Hafen aus ist es nicht mehr weit zur Speicherstadt. Das Ambiente dort gefällt Alex. Vor allem aber kommt Tonia gerne hierher, weil sie hobbymäßig gerne fotografiert und die Atmosphäre der Speicherstadt sie dafür regelrecht anzieht. Also begleitet Alex sie häufiger.
Im Laufe der Handlung wird Alex auch ohne Fotosessions mehrmals hierherkommen, weil sie … naja. Weil sie hier jemanden trifft oder auch zu finden hofft, den sonst keiner finden zu können scheint. Wer das ist, wird sich euch vielleicht im nächsten Beitrag erschließen, also habt noch ein wenig Geduld. 😉
Mich persönlich fasziniert die Speicherstadt ebenfalls. All die kleinen Kanäle und Brücken, die Bauweise der Gebäude … ich wollte dort schon immer gerne mal eine Geschichte spielen lassen. Dass es sich dabei nun nicht einmal um eine Kurzgeschichte, sondern einen ganzen Roman handeln wird, freut mich daher sehr.

Foto: nikosapelaths (Pixabay)
Foto: nikosapelaths (Pixabay)

Die Innenstadt

Ich würde gerne auch einige Szenen in der City spielen lassen. Eine größere Rolle wird sie aber denke ich nicht spielen. Aber vielleicht wird es am Hauptbahnhof oder an der Binnenalster ein oder zwei „Zwischenfälle“ geben. 😉 Da sich hier einige bekannte Plätze und Gebäude befinden, würde sich das durchaus anbieten, und das Ufer der Binnenalster würde sich aus noch anderen Gründen für eine Szene gut eignen. Sollte ich mich dafür entscheiden, könnte ich mir in jedem Fall vorstellen, euch mal einen kleinen Einblick zu gewähren. Na, wäre das was?

Foto: LoboStudioHamburg (Pixabay)
Foto: LoboStudioHamburg (Pixabay)

Sonstiges

Foto: anzilone (Pixabay)
Foto: anzilone (Pixabay)

Während der Frankfurter Buchmesse bin ich bei meiner lieben Kollegin Serena Hirano untergekommen. Dem Brainstormen und Plotten ihres eigenen NaNo-Romans ist es zu verdanken, das zwischen uns nun eine kleine Challenge besteht. Wir werden beide versuchen, in irgendeiner Form einen Rhesusaffen in unsere Geschichten einzubauen. Ja, richtig gelesen. Einen Rhesusaffen. Oder mehrere. Egal, wann, wie und wo. Fragt lieber nicht nach den Einzelheiten. 😉




Soo, das war es auch schon mit dem zweiten Fakten-Set. Ich hoffe, ich habe eure Neugier wieder ein wenig gesteigert! Wie sieht es aus, gefallen euch die Handlungsorte? Wart ihr schon einmal dort, vermisst ihr vielleicht noch etwas? Sagt sehr gerne auch eure Meinung dazu, ob Tonia eine Schwester oder ein Brüderchen haben soll, und was ihr von Meerschweinchen haltet. Mich interessiert eure Meinung sehr!

Für die Bilder muss ich mich übrigens sehr bei den Urhebern bedanken, die ihre Fotos auf Pixabay zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt haben. Die sind wirklich klasse und inspirierend! Ich habe euch die einzelnen Fotos mit den Nutzernamen der Urheber versehen, falls ihr euch deren weitere Bilder ansehen wollt.
Ich werde jetzt erst einmal versuchen, den Anfang eines Szenenplans zu erstellen. Und euch wünsche ich einen schönen Abend und freue mich, von euch zu lesen. Bis bald!

Eure
Janika